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Verpasst Armin Laschet die historische Gestaltungschance zur Rettung von fünf Dörfern am Tagebau Garzweiler?

Mein Statement zum Offenen Brief an NRW-Ministerpräsidenten Laschet: Dörfer am Tagebau Garzweiler und den Hambacher Wald erhalten:

Buir, 24.10.2019. Im Jahr 2016 hat die damalige rot-grüne Landesregierung in NRW aktiv den Tagebau Garzweiler verkleinert und die Menschen in Holzweiler vor der Umsiedlung bewahrt. Heute, drei Jahre später, ist der klima- und sozialpolitisch notwendige Kohleausstieg beschlossene Sache.

Doch trotz beschlossenem Kohleausstieg und den Empfehlungen der Kohlekommission versagt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet bislang in der sozialen Frage um die Rettung weiterer fünf bedrohter Dörfer am Tagebau Garzweiler.

Stattdessen inszenierte sich der NRW-Ministerpräsident erst kürzlich in einem Interview mit Luisa Neubauer auf der Frankfurter Buchmesse als Retter des Hambacher Waldes. Zum Erhalt des Waldes und zum Kohleausstieg hatte er sich allerdings erst nach dem Vorliegen der Empfehlungen der Kohlekommission bekannt.

Nun scheint es so, als wolle der christdemokratische Landesvater auch seine nächste aktive Gestaltungschance, die der aktiven Rettung der Dörfer und des Zuhauses von Menschen, verstreichen lassen.

Mit besten Grüßen aus dem Herzen des Rheinischen Braunkohlenreviers,

Antje Grothus