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Das in NRW vorgelegte Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 wird den Herausforderungen der großen Transformation nicht gerecht

Die große Transformation hin zu einer klimaverträglichen Gesellschaft ohne Nutzung  fossiler Brennstoffe stellt nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Weltengemeinschaft vor große Herausforderungen. Im Zuge des Kohleaussteigs in Deutschland soll in den nächsten zwei Jahrzehnten unsere Region für den notwendigen Strukturwandel mit bis zu 15 Mrd. Euro unterstützt werden.

Das bisher vorgelegte Wirtschafts- und Strukturprogramm 1.0 wird dabei den Herausforderungen der gebotenen Ressourcenschonung und des Lebens und Wirtschaftens innerhalb planetarer Grenzen nicht gerecht. Das vorgelegte Programm trägt die eindeutige Handschrift des Wirtschaftsministeriums und der Zukunftsagentur Rheinisches Revier mit ihren einseitig besetzten Gremien. Eine zukunftsfähige und als Modell geeignete Region kann nur in einem partizipativen Prozess mit Bürger*innen, Vertreter*innen zukünftiger Generationen und mit Beteiligung von Ministerien und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die die für das Überleben notwendigen Klimaschutz- , Nachhaltigkeits- und Umweltfragen ins Zentrum der Überlegungen rücken, entwickelt werden.

Der in NRW mit dem WSP 1.0  gewählte Ansatz, die Bewertungskriterien Wertschöpfung und Arbeitsplätze zur maßgeblichen Guideline zu erklären,  ist zu kurz gesprungen.  Die Chance auf eine wirklich zukunftsfähige Ausrichtung des Rheinlandes wurde in diesem ersten Anlauf leider verpasst.

Bitte beachten Sie auch die Pressemitteilung des  Zivilgesellschaftlichen Koordinierungskreises Strukturwandel vom 12.12.2019